Übergabe von (bäuerlichen) Grundstücken


Mittels Übergabevertrag überträgt der bisherige Eigentümer sein bisheriges (bäuerliches) Wirtschaftsunternehmen auf einen Nachfolger. Meist findet eine Übergabe an enge Verwandte statt. Dem Übergeber können verschiedene Gegenleistungen für die Übergabe eingeräumt werden. Die Gegenleistungen können die Steuerbelastung verringern.

In den Übergabsvertrag können auch Regelungen mit weichenden Verwandten (Geschwistern) aufgenommen werden. Dann sind in dieser Vereinbarung auch Elemente eines Erbübereinkommens enthalten und besondere Formerfordernisse einzuhalten.

Durch die geschickte Wahl von Gegenleistungen wie Ausgedinge, Wohnrechten, Holzbezugsrechten oder sonstigen Benützungsrechten können Steuern in erheblichem Ausmaß gespart werden. Außerdem kann sich der Übergeber hierdurch seine Versorgung im Alter sichern.

Durch die Vereinbarung eines Belastungs- und Veräußerungsverbotes kann der Übergeber auch den Erhalt der Grundstücke im Familienbesitz sichern. Alle vorgenannten Rechte können im Grundbuch eingetragen werden, sodass sie für jedermann ersichtlich sind und zB. auch den exekutiven Zugriff von Gläubigern verhindern.

Die umsichtige Analyse der bestehenden familienrechtlichen Beziehungen und die genaue Definition der gewünschten Ziele, die mit der Übergabe beabsichtigt sind, ist besonders wichtig. Jeder Vertrag ist auf den Einzelfall abzustimmen.

Falls Sie Fragen zu diesem Themenkreis haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Ihre BZT Rechtsanwälte

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