Das Testament


Von einem Testament spricht man dann, wenn in einer letztwilligen Erklärung jemand als Erbe eingesetzt wird. Der Bedachte ist Erbe, wenn er entweder den ganzen Nachlass oder einen bestimmten quotenmäßigen Teil erhält. Andere Formen der letztwilligen Verfügung sind das Legat und das Kodizill.

Die einfachste Form der Errichtung eines Testaments ist das eigenhändige Testament. Dieses ist eigenhändig samt Datum und Ort zu schreiben und danach mit Vor- und Zunamen zu unterschreiben. Sollte der Text mit dem Computer geschrieben werden, so müssen zusätzlich 3 Testamentszeugen bei Unterfertigung anwesend sein und ebenfalls als Zeugen unterschrieben.

Jede letztwillige Verfügung ist widerrufbar. Dies ist einerseits durch bloße Errichtung einer neuen Verfügung oder stillschweigend durch Einwirkung auf die Urkunde (z.B. Vernichten) möglich. Sollten mehrere Testamente bestehen, ist grundsätzlich jenes gültig, welches zuletzt errichtet wurde. Daher ist es ratsam das Testament genau zu datieren.

Weiters empfiehlt es sich das Testament beim zentralen Testamentsregister eintragen zu lassen. Dies erledigen wir für Sie. Im Ablebensfalle wird dort vom Verlassgericht angefragt und kann genau erhoben werden, wo sich das Testament befindet. Es gibt somit keinen Streit um „verschwundene“ Testamente.

Falls Sie Fragen zum Testament oder sonstigen letztwilligen Verfügungen haben können Sie uns gerne kontaktieren.

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